Vortrag: Die Kirchenfrage im Licht der Gottesfrage

Kurt Cardinal Koch hielt anlässlich der Präsentation der italienischen Übersetzung des Buches „Katholische Kirche. Wesen – Sendung – Wirklichkeit“ von Walter Kardinal Kasper am 26. Januar in Rom einen Vortrag mit dem Titel „Die Kirchenfrage im Licht der Gottesfrage“.

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Verleihung des Europäischen Kulturpreises an Walter Kardinal Kasper

Walter Kardinal Kasper wurde am 21. August 2011 in St. Peter der Europäische Kulturpreis verliehen. In besonderer Weise sollen damit die Verdienste des Kardinals im Dialog zwischen Kultur, Religion und Moderne gewürdigt werden.

(Bild: Regionalia)

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Kardinal Kasper über die katholische Kirche

 

 

 

 

Gespräch mit Kardinal Kasper über die katholische Kirche.

 

Aktuelles Buch von Kardinal Kasper: Katholische Kirche

 

Kardinal Kasper bei bibel.tv

 

Impulse zu einem dringend notwendigen Aufbruch der Kirche

Ein Text von Pater George Augustin

 

Theologen-Memorandum - Kommen wir zur Sache!

Stellungnahme von Kardinal Kasper zum Theologen-Memorandum 2011

 

Walter Kardinal Kasper weiterhin im Unruhestand

Nach seiner Emeritierung als Kurienkardinal ist Walter Kardinal Kasper weiterhin ein gesuchter und geehrter Mann, der sich wieder in die Gefilde der theologischen Wissenschaft begeben hat. Anlässlich seines Ausscheidens aus seinem Dienst im Einheitsrat hat ihn der Erzbischof von Canterbury zu einem Gespräch nach London in den Lambeth Palace und zu einem formellen Abendessen im Church House eingeladen. Teilnehmen werden auch Kardinal Cormac Murphy-O’Connor, der Erzbischof von Westminster London, Vincent Nichols, sowie andere geladene Gäste.

Seinen zwanzig Ehrendoktorhüten kann der Kardinal in diesem Jahr schon zwei weitere hinzufügen: im Januar den der S. Joseph’s University in Philadelphia, PA, USA, und im Februar den der Universidade Católica Portuguese, Lissabon , Portugal.

Im Februar wird Kardinal Kasper in den USA zwei bedeutsame Auftritte absolvieren. Am 21. Februar wird er die Paul Wattson Lectures in San Francisco, California, USA, und am 22. Februar in Sacramento, California, USA, einen Vortrag zur aktuellen Situation der Ökumene halten.

Neben seinen römischen und internationalen Verpflichtungen ist Kardinal Kasper wieder zu seiner theologischen Arbeit zurückgekehrt. Im Moment erfüllt er sich einen alten Plan und Wunsch noch aus Tübinger Zeit und schreibt an einem neuen Buch, das den Titel „Katholische Kirche“ tragen wird.

 

„Herr Kardinal, wir brauchen Sie noch!“

Prof. George Augustin, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Kardindal Walter Kasper (v.l.)

Anlässlich des Ausscheidens von Kardinal Walter Kasper aus dem Amt des Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen hat Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel für ihn zu einem Empfang am 2. Dezember im Bundeskanzleramt geladen, um seine außerordentliche Schaffenskraft für die Christenheit und für die Bundesrepublik zu würdigen: „Mit großem Gespür für die Herausforderungen unserer Zeit hat sich Kardinal Kasper seit vielen Jahren für die Kirche und unser Land verdient gemacht. In seinem Amt als Präsident des Päpstlichen Rates war er einer der wichtigsten Partner in der Ökumene, die für Deutschland als Ort der Reformation von besonderer Bedeutung ist. Sein Einsatz für das gute Miteinander der christlichen Konfessionen und für den Dialog der Religionen genießt weltweit hohes Ansehen.“ Seinen großen Einsatz würdigend dankte die Bundeskanzlerin dem Kardinal mit der Bitte, weiterhin für die weltweite Ökumene und für das Land engagiert zu wirken: „Herr Kardinal, wir brauchen Sie noch!“

 

Kardinal Kasper tritt in den Unruhestand

Am Donnerstag, den 1. Juli 2010, hat Papst Benedikt XVI. offiziell den Rücktritt von Walter Kardinal Kasper als Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen angenommen. Nachfolger Kardinal Kaspers wird der Baseler Bischof Dr. Kurt Koch.

Walter Kasper stand seid 1999 dem Einheitsrat vor, erst als Sekretär, später als Präsident. In den Aufgabenbereich des Rates fallen ökumenischen Gespräche mit anderen christlichen Kirchen ebenso wie der Dialog mit dem Judentum. In beidem hat sich Kardinal Kasper in den vergangenen elf Jahren als verlässlicher und gern gesehener Gesprächspartner erwiesen. Mit seiner Theologie und seinem Glauben hat er geholfen, Netze zu knüpfen und Gräben zu überwinden. Dazu beigetragen haben sicherlich auch seine menschliche Art, nicht zuletzt sein schwäbisches Charisma, sowie die Betonung des Dialoges im theologischen wie ökumenischen Kontext.

Wir wünschen Kardinal Kasper für den kommenden, sicherlich keineswegs untätigen Ruhestand weiterhin alles Gute, Gesundheit und Schaffenskraft und Gottes reichen Segen.

Die Mitarbeiter des Kardinal Walter Kasper Instituts

Weitere Informationen:
Dankesschreiben von Bundeskanzlerin Angela Merkel
Vatikan: Es ist offiziell - Kardinal Kasper verabschiedet sich in den Unruhestand
Zollitsch würdigt Kasper

Zur Freude berufen. Ermutigungen zum Priestersein

Anlässlich der Abschlussfeier des internationalen Priesterjahres in Rom am 09. Juni überbrachte Prof. P. Dr. George Augustin SAC dem Hl. Vater Papst Benedikt XVI. das Buch "Zur Freude berufen. Ermutigungen zum Priestersein". Dieses Buch thematisiert nicht nur die Herausforderungen des priesterlichen Lebens und Dienstes in der Gegenwart, sondern gibt auch tragfähige Antworten zum Gelingen der Pastoral in der gegenwärtigen Umbruchssituation und zeigt Wege zur Freude im priesterlichen Wirken. "Zur Freude berufen" ist erschienen als zweiter Band in der Reihe Spiritualität aus dem Glauben des Kardinal Walter Kasper Institutes.

„Das Buch strahlt Begeisterung aus und will neue Begeisterung wecken.“ (Kardinal Walter Kasper)

 

Kardinal Kasper in Liverpool: Ökumene ist nicht billig zu haben

Kurienkardinal Walter Kasper hat das Pfingstfest in sehr ökumenischer Weise gefeiert. Der Präsident des christlichen Einheitsrates hielt gemeinsam mit mehr als zweitausend Christen in Liverpool in zwei Kathedralen Gottesdienst: Beginnend in der anglikanischen, mit anschließender Prozession zur katholischen. Außerdem hielt der Kardinal eine Vorlesung an der Hope Universität.

> Predigt

> Vorlesung

 

       
Diese und viele weitere Fotos von Mazur/catholicchurch.org.uk finden Sie - auch zum Herunterladen - auf Flickr.


Isaiah Award für Kardinal Kasper

Das American Jewish Committee hat Kardinal Kasper in Washington den Isaiah Award verliehen - als Dank und Anerkennung für seine Tätigkeit als Präsident der Kommission des Heiligen Stuhls für die religiösen Beziehungen zum Judentum. Laudator und Überreicher des Preises war Rabbiner David Rosen.

> Zur Dankesrede des Kardinals (in englisch)

 

 

 

 

Symposion „Das Evangelium Jesu Christi“ vom 15.-18. März 2010

Der Christ von morgen muss ein informiert Christ sein, um die Botschaft des Evangeliums glaubhaft und verantwortlich in der Welt bezeugen zu können. Nur ein auskunftsfähiges Christentum vermag wahrhaft missionarisch zu sein!

Mit diesen Herausforderungen vor Augen lud das Kardinal Walter Kasper Institut in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio e.V. zu einem Symposion vom 15.-18.03.2010 an die Philosophisch-Theologische Hochschule nach Vallendar ein. Thema des diesjährigen Symposions war das Anliegen der Neuevangelisierung der christlichen Kirchen in Europa, besonders auch in Deutschland.

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Feier „10 Jahre Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“

Am 30. Oktober 2009 fand in Augsburg die Feier „10 Jahre Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ statt, zu diesem Anlass hielt Kardinal Walter Kasper eine Predigt.

> Einführung

> Predigt

> Schlussbemerkungen


Symposion „Die Kirche Jesu Christi“ vom 03.-05. Juli 2009

Anlässlich des 20-jährigen Bischofsjubiläums von Walter Kardinal Kasper hatte das Kardinal Walter Kasper Institut vom 03.-05.07.09 zu einem Symposion an die Philosophisch-Theologische Hochschule nach Vallendar eingeladen. Unter dem Titel „Die Kirche Jesu Christi“ wurde den rund 130 Teilnehmern des Fachpublikums ein Rahmen geboten, sich thematisch mit der inneren Gestalt und der äußeren Gestaltung der Kirche im Kontext aktueller Herausforderungen zu stellen. Vorbereitet durch die beiden Bände zur Ekklesiologie Walter Kardinal Kaspers (WKGS 11/12) sollte insbesondere dem diakonischen und dem missionarischen Auftrag der Kirche nachgespürt werden.

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„Es ist etwas gewachsen, hinter das man nicht zurückgehen kann.“

20. Jahrestag der Bischofsweihe von Kardinal Walter Kasper

Den 20. Jahrestag seiner Bischofsweihe hat Kurienkardinal Walter Kasper am 17. Juni 2009 in Rottenburg gefeiert. Das Anliegen der Ökumene bestimmt die Rottenburger Feier. Eine „neue Evangelisierung Europas“ und für Deutschland eine „grundlegende Katechese, eine Hinführung zum Glauben an Jesus Christus“ forderte Kasper in seiner Predigt.

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Kardinal Kasper eröffnet Heilig-Rock-Tage in Trier

Mit einem Gottesdienst im vollbesetzten Trierer Dom hat Kardinal Walter Kasper am 24. April die Heilig-Rock-Tage eröffnet.

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Kardinal Kasper fordert zu Realismus im ökumenischen Dialog und Vertrauen auf den Heiligen Geist auf

Der Einheit stehen noch tiefe theologische Verständnisprobleme entgegen

Aktuelle Themen und den gegenwärtigen Stand im Gespräch mit den Kirchen des Ostens erläuterte Kardinal Dr. Walter Kasper am 23.4.2009 an der Universität Wien. Der große Festsaal war bis zum letzten Platz gefüllt, über 400 Besucher - darunter Studenten, Professoren, der Botschafter Italiens und andere Botschafter, Ministerialbeamte, Vertreter anderer Kirchen - hörten stehend und sitzend die Ausführungen des Gastes der Katholisch-Theologischen Fakultät und der Stiftung Pro Oriente.

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Theologischer Ehrendoktor für Herzog Carl von Württemberg

Am Samstag, 8. November 2008 verlieh die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar den theologischen Ehrendoktor an Herzog Carl von Württemberg. Der Herzog ist Gründungsmitglied der Kardinal Walter Kasper Stiftung. Der Feierstunde in der Aula der Hochschule ging ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart voran. Dieser würdigte Herzog Carl von Württemberg als einen Menschen, der stets darauf achte, „auf dem Grund des Evangeliums zu stehen“.

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Herzliche Begegnung mit dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Aleksij II.

 

 

 

 

 

 

 

Symposion zur Gottesfrage: „Es ist höchste Zeit von Gott zu reden!“

Mit diesen Worten hat Walter Kardinal Kasper beim Symposion zur Gottesfrage vom 11.-13. April 2008 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar die dringenden Notwendigkeit unterstrichen, das Thema Gott wieder in den Mittelpunkt des christlichen Lebens und der kirchlichen Verkündigung zu stellen.

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Festschrift „Gott denken und bezeugen“

„Gott denken und bezeugen“ heißt die für Walter Kardinal Kasper zum 75. Geburtstag herausgegebene Festschrift. Dieses Buch thematisiert die Gottesfrage als die zentrale Frage unserer Zeit und ermutigt Gott und Gotteserfahrung wieder in den Mittelpunkt des christlichen Lebens und kirchlichen Tuns zu stellen.

Dem neu aufkommenden Interesse an Gott und Religion stehen in der gegenwärtigen Diskussion zahlreiche Anfragen gegenüber. Neben der zunehmenden Gottesvergessenheit einer postmodernen Gesellschaft ist dies ein neuer aggressiv und nicht selten missionarisch auftretender Atheismus. Auch das Nebeneinander verschiedener Religionen in einer globalisierten Weltgemeinschaft stellt das Zeugnis für den Glauben an den Gott Jesu Christi vor neuen Herausforderungen – insbesondere im Dialog mit dem Islam.

Diese Festschrift ist eine Einladung, den Gott Jesu Christi in den Mittelpunkt aller Verkündigung zu stellen und ihn spirituell und existentiell in unserer Zeit mit Freude und Zuversicht zu bezeugen.

Papst Benedikt XIV. in einem persönlich gehaltenem Geleitwort würdigt die theologische und weltkirchliche Bedeutung von Kardinal Kasper und dankt ihm für seinen großen Einsatz für Kirche, Theologie und Ökumene. Die Herausgeber, Prof. Dr. George Augustin und Prälat Dr. Klaus Krämer überreichten dem Heiligen Vater diese Festschrift am 5. März 2008.

George Augustin, Klaus Krämer (HG.), Gott denken und bezeugen
Verlag Herder, Freiburg, ISBN 978-3-451-29786-1, € 28,--

 

Ökumenisches Zeichen wachsender Einheit am Andreasfest in Konstantinopel

Ein Jahr nach dem historischen Besuch von Papst Benedikt XVI. im Phanar, dem Sitz des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., nahm der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kardinal Kasper, mit einer vatikanischen Delegation an der Feier des Andreasfests, dem Patronatsfest der griechisch-orthodoxern Christen, teil. Gegenseitige Besuche sind bereits seit dem II. Vatikanischen Konzil feste Tradition und der Austausch von Botschaften geht über das Symbolische hinaus. Sie weisen auf das gemeinsame christliche Fundament hin und bereiten weitere Schritte zur Überwindung der Trennung vor. In diesem Jahr konnte vor allem auf das Schlussdokument der gemeinsamen theologischen Kommission von Ravenna Bezug genommen werden „Kirchliche und kanonische Konsequenzen der sakramentalen Natur der Kirche“. In der Grußbotschaft des Papstes wie auch im Grußwort des Kardinals wurde dieses als solide, hoffnungsvolle Basis für weiteres Fortschritte in der Ökumene zwischen Orthodoxie und in der katholischer Kirche bezeichnet. Die sehr freundschaftliche Beziehung zeigte sich auch in der Übergabe einer Abschrift der am gleichen Tag veröffentlichten Enzyklika Spes salvi mit persönlicher Unterschrift des Papstes, die nicht ohne Sinn gerade am Andreasfest erfolgte.

 

Die Erklärung der Glaubenskongregation
eine Einladung zum Dialog

 

Priesterjubiläum
Kardinal Walter Kasper beging im Jahr 2007 sein Goldenes Priesterjubiläum. Berichte und Bilder dazu finden Sie auf unserer Sonderseite zum Priesterjubiläum.